Früh aufstehen stand auf dem Programm, da Start für 09.30 Uhr angesetzt war und wir vorher noch gemütlich frühstücken wollten. Mehr oder weniger pünktlich waren alle Teams fertig und wir warteten gespannt auf die Ansprache von Doris und Reinhard. Nach ein paar Worten über die bevorstehenden Tage, bekamen wir endlich unser Roadbook. Neugierig begann das große Blättern. Als erstes fiel auf, dass das hier wohl was ganz anderes war, wie die Rallyes die wir zuvor gefahren sind. Die Strecke war komplett vorgegeben, aber nicht wie man vielleicht jetzt denkt als Routenausdruck, sondern beschrieben in Worten, zum Teil ohne Entfernungsangaben (siehe Bild). Ob das wohl klappen wird ? lassen wir uns überraschen… Tagesaufgaben gab es auch zu bewältigen, aber freundlicherweise waren die rot im Roadbook markiert.

Also ging es los. Dirk fuhr und Jana las das Roadbook. Sicherheitshalber wurden alle Stellen abgehakt an denen wir uns sicher waren das es richtig ist, nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass wir uns verfuhren ;-) Alles klappte erstaunlich gut, wobei wir uns zwischendurch wirklich unsicher waren ob wir noch richtig sind. Wenn man 20km immer auf der gleichen Straße fährt kommen irgendwann doch ein paar Zweifel auf. Wir wussten ja schließlich nicht wann wir mal wieder abbiegen müssen. Eine Tagesaufgabe haben wir natürlich übersehen im Eifer des Gefechts. Also hieß es umdrehen und nochmal nachgucken… Glücklicherweise waren wir noch nicht so weit davon entfernt.

Mittags waren wir in Belgien angekommen. Das Team „einfachmalmachen“ hatte ein Foto von Pommes in unsere Whatsappgruppe gestellt und so war schnell beschlossen was es zum Mittagessen geben wird :-)

Bei der letzten Tagesaufgabe trafen wir auf Doris und Reinhard und gemeinsam gingen wir zu der Burg. Wir tranken was und machten uns dann auf die Suche nach einem Wasserfall der in der Nähe sein soll. Irgendwie wurden wir nicht fündig, aber das Gekraxel rund um die Burg tat mal ganz gut nach dem vielen sitzen im Auto.

Als erstes Team kamen wir den Abend am gemeinsamen Campingplatz an. Nach Rücksprache mit Doris und Reinhard machte Jana den Campingplatz schonmal für alle klar. Einmal bis zum Ende durchfahren hieß es. Gesagt getan. Wir bauten unser Zelt auf, tranken ein Feierabendbier und gingen erstmal duschen. Nach und nach trudelte der Rest ein und wir saßen noch in gemütlicher Runde beisammen. Das Team „einfachmalmachen“ beglückte uns den gesamten Abend mit selbstgemachten Waffeln vom Grill. Sehr lecker.

Heute trieb uns jedoch die Kälte ins Zelt und der Abend war früh zu Ende.