Ziemlich früh klingelte unser Wecker. Wir waren so früh, dass es noch nicht mal Frühstück im Hotel gab. Also ging es erstmal zum Supermarkt um die Ecke und wir kauften Frühstück ein und auch etwas Verpflegung für die nächsten Tage. Gut gerüstet für die Rallye ging es nun zum Schuppen 1, um darauf zu warten, was die nächsten Stunden wohl passieren wird.

Am Start waren schon etliche Teams angekommen und wir verschafften uns erstmal einen Überblick. Voller Neugier und Vorfreude gingen wir zur Akkreditierung um uns anzumelden und das Starter-Kit inkl. Roadbook abzuholen. Nachdem die Formalitäten geklärt waren mussten wir natürlich als erstes einen Blick in Kiste werfen und das Roadbook durchblättern. Zurück am Auto frühstückten wir erstmal, hielten Schwätzchen und Dirk half dabei das Funkgerät von Uncle Benz in die Reihe zu bringen. 

Zu unser riesengroßen Freude standen auf einmal Tina, Andreas, Henry und Mattis vor uns. Welch gelungene Überraschung. Die 4 ließen es sich nicht nehmen uns zu verabschieden und sind dafür extra früh aufgestanden damit sie pünktlich da sein konnten. 

Die Route war bis zum ersten Stop in Roermond geplant und wir waren bereit für den Start.

Nach einem Gruppenfoto mit allen Teams ging es los. Ab zum Auto, und in die lange Reihe einreihen um über die Startrampe zu fahren. Nach kurzem Smalltalk mit Max und Alex, den Veranstaltern, und einem letzten Winken zu den Nordlichtern und unseren Überraschenden machten wir uns auf den Weg nach Roermond. 

 

In Roermond bestand die Hürde darin, den Brownie Laden zu finden, um dort einen Aufkleber abzustauben, als Beweis, dass wir da waren. Auf der Suche nach einem Parkplatz kamen wir an einer Info-Säule vorbei, bei der es einen Stadtplan von der Innenstadt gab, also haben wir angehalten, Dirk ist fix rausgesprungen und hat ein Foto gemacht. So hatten wir wenigstens schonmal einen groben Anhaltspunkt wo wir den Laden finden konnten. Die Straße stand glücklicherweise im Roadbook. Nach etwas umherirren fanden wir den Laden, staubten den Aufkleber ab und On-Top gab es noch zwei Brownies für uns. Die Brownies waren mega lecker. Am Ende machten wir dann die weitere Routenplanung. Am ersten Tag war es uns noch erlaubt Autobahn zu fahren, was auch gut war, da wir noch etliche km den Tag abspulen mussten um am Tagesziel anzukommen.

Der nächste Stop lag in Belgien bei Eben-Eter, wir mussten zu einem Turm, der komplett aus Feuersteinen gebaut wurde und auf dem Dach waren 4 Engel der Apokalypse, ziemlich bizarr das Ganze. Dort machten wir ein Selfie und begaben uns auf die letzte Etappe für den heutigen Tag. Ziel was Esch sur Sure in Luxemburg. Dort mussten wir noch eine Frage beantworten und bezogen dann unser Nachtquartier. Ein Campingplatz an einem kleinen Fluss. Wir waren eins der ersten Teams und so konnten wir in Ruhe aufbauen und zuschauen wie ein Team nach dem anderen eintrudelte.

 

Länder: Deutschland - Niederlande - Belgien - Luxemburg

Tageskilometer: 579,1 km

Fahrzeit: 10:00 Uhr bis 18:30 Uhr